Tools für interaktive Kommunikation: Zoom

Es muss nicht immer das Profi-Event sein, auch einfache und teilweise sogar kostenlose Tools bieten die Möglichkeit, mit Schülern, Partner oder Kunden in Kontakt zu treten. Weil wir das Beste aus der aktuellen Situation machen wollen, bieten wir kostenlosen Content in Sachen Streaming um die Situation für alle zu verbessern, die etwas zu sagen haben.

Videokonferenzen mit Zoom abhalten: Tutorial für Einsteiger

Die aktuelle Corona-Krise zwingt viele Unternehmen und Bildungseinrichtungen zum Umdenken. Schulen wurden geschlossen und Menschenansammlungen untersagt, um die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen und dadurch das Gesundheitssystem zu entlasten. Wie können wir in diesen schwierigen Zeiten miteinander in Kontakt bleiben? Wie können Firmen Meetings abhalten und Schulen ihre Schüler erreichen? Ganz einfach: durch digitale Technik. Meeting-Tools wie Zoom ermöglichen Videokonferenzen und Besprechungen über räumliche Distanzen hinweg. Zoom ist ein Dienst des US-Unternehmens Zoom Video Communications und wird eigenen Angaben zufolge bereits von über 10.000 Schulen und über 750.000 Firmen weltweit genutzt. Die Bild- bzw. Ton-Qualität ist gut und die Bedienung einfach, weshalb sich Zoom auch für Videokonferenz-Anfänger eignet.
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Kostenlose Online-Besprechungen organisieren

Die Basis-Version ist kostenlos und erlaubt maximal 100 Teilnehmer. Allerdings ist die Besprechungsdauer auf 40 Minuten begrenzt. In der Pro-Variante liegt das Zeitlimit für Meetings bei 24 Stunden. Die Pro-Version von Zoom kostet 13,99 Euro pro Monat und Moderator. Als Moderator wird derjenige bezeichnet, der zu Online-Meetings einladen kann. Für die Teilnehmer sind Videokonferenzen in allen Versionen kostenlos. Unternehmen oder Schulen, die bis zu 500 Menschen zu Online-Besprechungen, Präsentationen oder Vorlesungen einladen wollen, können eine Business- bzw. Enterprise-Variante für 18,99 Euro pro Monat und Moderator nutzen.

Los geht’s: Zu einem Zoom-Meeting einladen

Um ein Online-Meeting zu organisieren, braucht man ein Konto. Dieses kann man ganz einfach mit der eigenen E-Mail-Adresse auf zoom.us einrichten. Anschließend startet man ein Testmeeting, um die Funktionen von Zoom kennenzulernen. Beispielsweise kann man seinen Bildschirm mit den Teilnehmern teilen, eine Präsentation starten, die Konferenz aufzeichnen, in einem Chat miteinander kommunizieren und Dateien austauschen und vieles mehr. Nach dem Testmeeting kann man ein erstes eigenes Meeting starten und per E-Mail Kollegen, Mitarbeiter oder Schüler dazu einladen.

An einem Meeting teilnehmen

Wer per E-Mail oder Link zu einer Online-Besprechung mit Zoom eingeladen wird, erhält eine 9-, 10- oder 11-stellige Nummer – die Besprechungs-ID. Man kann nun per Tablet-PC, Smartphone oder Laptop an der Videokonferenz teilnehmen. Möglich ist dies über die App oder den Browser. Eine Anmeldung bzw. ein eigenes Konto ist nicht notwendig, um die Besprechungs-ID einzugeben. Möchte man lediglich zuhören, kann man sich per Telefon einwählen. Auch dafür wird die Besprechungs-ID benötigt. Weitere Infos zu den ersten Schritten mit Zoom und ein hilfreiches FAQ finden Interessierte auf support.zoom.us.

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